Besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft:


Bayerische Staatsmedaille für Andrea Thoma-Böck und Christine Thoma-Kemser.  Christine Thoma-Kemser und Andrea Thoma-Böck, beide  Geschäftsführende Gesellschafterinnen der Thoma Metallveredelung GmbH in Heimertingen, haben die bayerische Staatsmedaille für besondere  Verdienste um die bayerische Wirtschaft erhalten. Die Auszeichnung wurde in feierlichem Rahmen von Wirtschaftsminister Zeil überreicht.

Die Staatsmedaille ist die höchste Auszeichnung, die das Bayerische  Wirtschaftsministerium vergibt. Die seltene Auszeichnung wurde heuer an  14 Persönlichkeiten verliehen, die „ohne Zweifel Außergewöhnliches und Großartiges für unseren Freistaat geleistet“ haben, so Wirtschaftsminister  Zeil bei der Würdigung der Preissträger.

Andrea Thoma-Böck und Christine Thoma-Kemser sind Geschäftsführende Gesellschafterinnen der Thoma Metallveredelung GmbH mit 125 Mitarbeitern. Thoma ist Spezialist für Oberflächenveredelung und zählt zu den innovativsten und führenden Galvanikunternehmen in Deutschland. Zum Kundenkreis gehören die Branchen Maschinenbau, Baumaschinen, Verpackungsmaschinen, Sondermaschinenbau, Automobilindustrie, Medizintechnik u.v.m.

In seiner Laudatio führte Staatsminister Zeil aus, dass die Preisträger mit Kreativität, Weitblick, Intuition, Ausdauer und Beharrlichkeit immer wieder die Initiative ergriffen und herausragende Leistungen zum Wohle Bayerns, seiner Unternehmen und seiner Menschen erbracht haben. Neben Ihrem Engagement für Ausbildung und die Fortentwicklung der Branche hob Minister Zeil vor allem den durch die Preisträgerinnen gelebten Umweltgedanken ver-bunden mit großer Nachhaltigkeit hervor. Ihr Unternehmen steht bereits seit Jahrzehnten für das Bestreben, stets dem neuesten Stand der Technik bei Mitarbeiter- und Umweltschutz zu entsprechen und ihm möglichst voraus zu sein.

Pionierarbeit für die gesamte Branche

Die Damen Thoma haben hier Pionierarbeit für Ihre gesamte Branche geleistet. Als Projektpartner unter anderem des Bayerischen Landesamtes für Umweltschutz haben sie an einer Studie zu Energieeinsparpotentialen in der Galvanikindustrie mitgearbeitet, aus der ein offizieller Branchenleitfaden hervorgegangen ist. Unter anderem auf dieser Grundlage, aber auch aus der langjährigen fachlichen Erfahrung haben sie im eigenen Unternehmen ein innovatives Verfahren zur Hartverchromung entwickelt, für das sie 2009 den Umweltpreis des Kompetenzzentrums Umwelt in Augsburg erhalten haben.

Auch über Branchenbelange hinaus ist den Geschwistern Umweltschutz ein persönliches Anliegen. So haben sie zum Gedenken an ihren Vater die gemeinnützige Ferdinand-Thoma-Naturschutzstiftung im Rahmen der Stiftergemeinschaft der Stiftung Kulturlandschaft Günztal errichtet.

Nach Überzeugung von Staatsminister Zeil haben Frau Thoma-Kemser und Frau Thoma Böck für den gesamten Berufszweig der Metallveredelung Vorbildliches geleistet.

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